Domodossola – ein Hauch Italien

Der Frühling startet genau heute. Ein perfekter Samstag, um nach Domo zu fahren, den Markt zu erkunden und ein klein wenig Italien zu geniessen.

Viel geplant habe ich nicht – ein bisschen Markt, einen Abstecher zum Sacro Monte und einen guten Kaffee auf der Piazza. Ansonsten einfach sehen, was der Tag so bringt.

Ich bin gespannt, was mich erwartet.

Spontan nach Domo

Ich komme in Brig am Bahnhof an und treffe, kurz bevor mein Zug nach Domodossola abfährt, einen Freund, der spontan entscheidet, mit nach Domo zu kommen.

Der Zug ist voll mit Leuten, die sich auf einen schönen Tag in Domo freuen. Die Fahrt selbst ist nicht besonders spannend, da man durch lange Tunnel fährt. Aber die Stimmung ist gut, und sobald man wieder aus dem Loch herauskommt, wirkt alles gleich sonniger.

Marktstimmung

Der Markt ist belebt, aber nicht überfüllt. Wirklich sehr angenehm, um hindurch zu spazieren, alles in Ruhe anzusehen und sich treiben zu lassen. An der einen Ecke trifft man einen Strassenmusiker und an der anderen einen Ballonkünstler. Manchmal beginnen die Verkäufer sogar, einem etwas über ihre Produkte zu erzählen — leider reicht mein Italienisch dafür nicht.

Es ist mittlerweile etwa 12:30 Uhr und Zeit für einen Cappuccino in einer kleinen Seitengasse, nur ein paar Schritte weg vom Geschehen. Für nur 3 € geniessen wir beide einen herrlichen Cappuccino im ‚La Dispensia di Mimi‘.

Aufstieg Sacro Monte

Nach dieser kleinen Stärkung machen wir uns auf den Weg zum Sacro Monte (Heiliger Berg). Der Aufstieg ist wunderschön, und wenn man gemütlich hinaufläuft, kann man ihn richtig geniessen. Der Aufstieg dauert etwa 30min.

Oben angekommen wird man mit einer sensationellen Aussicht über Domodossola belohnt, mit Bergen im Hintergrund. Es ist der perfekte Ort für ein Picknick und um einfach ein wenig zu verweilen. Ich habe mir dafür einen Nudelsalat mitgebracht. Da ich Diabetiker bin, probiere ich möglichst immer, mein Essen selber zu machen für den Weg, so weiss ich was drin ist.

It’s magic

Langsam kühlt es ab und Wolken ziehen auf. Trotzdem ist es immer noch angenehm. Der Abstieg vergeht wie im Flug. Unten angekommen wirkt die Stadt plötzlich ganz anders: Der Markt ist abgebaut und die meisten Walliser sind auch verschwunden.

Zum Aufwärmen drehen wir noch eine kleine Runde durch die Altstadt. Die kleinen Gassen machen Domo so charmant. Ich kaufe ein paar Gnocchi und etwas Salami ein. Zum Abschluss gibt es noch einen Aperol Spritz für mich und Una Birra für meine spontane Begleitung im Carosello.

Fazit

Es war ein perfekter Flow durch den Tag. Erst gegen späten Nachmittag wurde es doch etwas kühler, als ich gedacht hatte. Aber der Zug nach Hause war zum Glück schon bald da. Ich komme bestimmt nicht zum letzten Mal nach Domodossola. Für einen spontanen, gemütlichen Tag mit Markt, Aussicht und italienischem Flair hat sich der Ausflug absolut gelohnt.

Zusammengefasst

⏳️ Dauer: 5-6 Stunden
💸 Kosten: Zugtickets 13 CHF, Ausgaben vor Ort: 24 € Altstadt, 8 € Getränke
✨️ Highlight: Sacro Monte
🍹 Trinken: Capucchino (mit Zimt), Aperol Spritz
🚄 Anreise: ab Brig etwa 30 Minuten
👍🏼 Lohnt sich für: gemütlichen Tagesausflug, einfach sein
💡  Tipp: Weniger planen, mehr geniessen.


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2 responses to “Domodossola – ein Hauch Italien”

  1. Schön geschrieben 🫶 Domo Ausflüge sind immer toll !

  2. charmant!

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